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»Ja, bitte, erzählt uns eine Geschichte aus dem Uruanur, dem alten Reich, von seiner Überhebung, von seinem Untergang und Fall. Tut Eure Pflicht, Erzählerin, auf dass wir, die wir die Macht in Händen halten, uns ihrer Verantwortung bewusst bleiben. Schnell ist niedergeworfen, was für Ewigkeiten geschaffen schien. Schnell geht dahin, was niemals wiedererstehen kann.«

Fürst Aëdron von Branjoch zu der Geschichtenerzählerin seines Hofes

Erzählungen und Kurzgeschichten

Burg Branjoch

Schaurige Geräusche in der Abendruhe
von Andreas Metz (1993, ca. 3300 Wörter)
Die junge Bauerntochter Isolde wird nächtens von grausigen Stimmen und merkwürdigen Geräuschen geplagt. Kann die Hexe des Dorfes diesem Leiden Abhilfe schaffen? Stehen die Stimmen im Zusammenhang mit einem längst vergessenen Gott?

Das verzauberte Schwert
von Andreas Metz (1991, ca. 28000 Wörter)
Nahezu hundert Jahre sind vergangen, seit das Königreich nach dem Tod der letzten Königin zerfiel. Zwischen dem Königreich Asmagund im Westen sowie den Besitzungen der Gochtländer und des südländischen Bundes herrscht ein brüchiger, wachsamer Frieden. Zwischen ihnen befindet sich als weitgehend entvölkertes Niemandsland das einstige Herz des Reiches, Redrien: nunmehr ein gefährlicher Landstrich, wo Söldner, Unholde und Gesetzlose einander auf das Erbittertste bekämpfen.
Der junge Ritter Richard von der Bergmark wandert unerschrocken durch diese Wälder, in denen einst seine Ahnen herrschten. Ihm steht ein verzaubertes Schwert zur Verfügung, welches auf merkwürdige Weise lebendig zu sein scheint. Richards Ziel ist ehrgeizig: er will die Feinde verjagen und die Krone des alten Reiches für sich gewinnen. Wird er sein Ziel erreichen?
In der alten Hauptstadt haben sich Gesetzlose häuslich eingerichtet. Sie stellen die alten Befestigungsanlagen wieder her und hoffen auf den Zustrom neuer Freiwilliger. Wird die große Stadt wieder ihr Haupt erheben? Werden die Menschen von nah und fern herbeiströmen, um gemeinsam den verhassten Feinden die Stirn zu bieten?
In der Tiefe des Waldes, am See der Schatten, erhebt sich ein Turm aus Rauch und geschmiedeter Nacht. Seine Bewohner sind von außergewöhnlicher Disposition: Dòriol, der gerne in der Gestalt eines Raben in Erscheinung tritt, und Druad'he, der eine Frau aus Stein liebt. Welche Beweggründe bestimmen ihr Handeln? Welche Rolle spielen die sterblichen Menschen in ihren Plänen?



Legenden der Ulushai

(wie sie die Weisen des Uruanur aufgezeichnet haben)

Die Ulushai, das Volk des Zwielichts, haben viele Legenden und Sagen im Lande Anaerin und im ganzen Uruanur hinterlassen, die zunächst über unzählige Generationen mündlich weitergegeben und schließlich von den Gelehrten des Uruanur aufgezeichnet wurden. Im Gegensatz zu den Erzählungen und Kurzgeschichten sind die Legenden und Sagen archaischer im Ton, kürzer in der Ausführung und distanzierter in der Erzählperspektive. Sie sind mehr als Erweiterung des Hintergrundes zu lesen, denn als eigenständige Geschichten, wenn man nicht gerade Gefallen an Sagen und alten Überlieferungen hat. Entsprechend der Quellenlage können hier durchaus auch Fragmente und unvollendete Texte vorkommen. So sind auch im Folgenden alle bekannten Sagen und Legenden mit ihren landläufigen Titeln genannt, selbst wenn die entsprechenden Texte noch nicht restauriert werden konnten. Gemeinhin werden die Legenden der Ulushai in fünf Kreise gruppiert.

Erster Kreis: Das Buch Lhyrach
In dem Buch Lhyrach sind die Beschreibungen der ältesten Tage der Ulushai niedergelegt, von ihrer Ankunft in Nirnen, über die dunklen Jahre bis zum Beginn der großen Zeit der Elben. In Anbetracht der großen zeitlichen Entfernung zu den beschriebenen Ereignissen nimmt es nicht Wunder, dass es sich hierbei zumeist nur um sehr allgemein gehaltene Schriften handelt.
Zweiter Kreis: Die frühen Sagen
Im zweiten Kreis sind jene frühen Sagen aus den Tagen nach dem Ende der Dunklen Jahre und vor der Gründung der Elbenkönigreiche zusammengefasst. Anders als die Legenden des dritten Kreises handeln diese zumeist von den Elben und ihren Taten.
Die Oróstari
Gimlos und die Eglais Nisil
Ulun und Ethel
Dritter Kreis: Nenuals Stimme
Eine der längsten und tragischsten Geschichten ist jene von Nenuals Stimme, denn hier wird von den Taten und Untaten berichtet, welche zum Fall des ersten Reiches der Tímri auf den Nim ath lauron und ihrer Versklavung führten. Und die Folgen jener Ereignisse dauern fort bis in die Gegenwart Nirnens.
Von Gulbo und dem Lindwurm Grundorn
Von den Illith
Von den finsteren Brüdern der Tímri
Vom ersten Bündnis der Elben und Tímri
Von der Vernichtung der Bleichlinge
Von Osring und Asike
Von Yreg dem Halbling und seinen Kindern
Vom Fall der Nim ath lauron
Vom Fluch der Tímri
Vierter Kreis: Die Königreiche der Elben
Nach dem Fall der Nim ath lauron waren die Elben die unumschränkten Herren von Anaerin, und sie errichteten die Königreiche Charoë, Arthan, Meleros und Thurangithir. Charoë, gegründet von Finjamer, dem Fürsten der Etheldar beim Sturm auf die Nim ath lauron, war lange Zeit das größte und mächtigste dieser Reiche, bis es auf dem Höhepunkt seines Glanzes in einem blutigen Bürgerkrieg unterging.
Die Reiche der Elben in Anaerin
Nycon und Mela
Der Krieg der sieben Augen
Fünfter Kreis: Der Aufstieg der Winterelben
Lange wirkte die Kraft des lhyrach zum Nutzen der Ulushai, doch als er nicht nachließ, sondern die Abkühlung immer weiter fortdauerte, wandte sich das Blatt. Viele der Elben betrachteten den lhyrach nun als verderblich und versuchten, ihn aufzuhalten. Andere aber wandten sich ganz dem lhyrach und den Geistern des Winters zu und beteten sie an, und diese wurden die Winterelben genannt. Der Disput zwischen den Sommer- und den Winterelben mündeten schließlich in einen hundert Jahre dauernden Krieg, dessen Beginn üblicherweise im Fall von Thurangithir gesehen wird und als dessen Ende die Schlacht des letzten Sommers gilt.
Der Fall von Thurangithir
Die Schmiede von Tir Yerdil
Carimon und die Hexe Chalziu
Die Winterbraut
Die Schlacht des letzten Sommers


Sagen der Ashrai

(ebenfalls von den Weisen des Uruanur nach bestem Wissen aufgezeichnet)

Von den langen Jahren, die auf die Schlacht des letzten Sommers folgten, ist nur sehr wenig überliefert. Die Dunkelheit des Niedergangs und Vergessens hat sich über die Zeit des Großen Winters gelegt, als ganz Nirnen für viele Alter von Eis und Schnee bedeckt war und beinahe alles Leben zugrunde ging. Doch dann kamen die Ashrai nach Nirnen, geheimnisvolle Wesen aus den Bereichen der Ewigen Kaltnacht. Sie bekämpften den Winter und seine Herren und brachten einen neuen Frühling über jenen Teil Nirnens, welcher seither Ilar und die Welt der warmen Sonne genannt wird. Ihre Geschichten sind spärlicher überliefert als die von den Ulushai, und die Kenntnis von ihnen ist viel weniger verbreitet. Außerdem handeln die meisten der Geschichten gar nicht von den Ashrai selbst, sondern von ihren Dienern und Helfern, den Tímri, den Menschen und den wenigen Elben, die den Großen Winter überstanden hatten.

Der See von Niol
Die Fürsten der Ashrai
Der zweite Frühling der Tímri
Die Gründung von Silbec
Die Fürsten von Gerunian
Daer Mourhaen
Chalms Medaillon
Der Raub der Schale von Achnar
Firelle Istinar
Uruan und der Blutgeist

 


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